BVW-Der Beraterverband© - Die Wurzeln |
| Der Ursprung |
Am 09. Oktober 1976 gründeten drei Einzelverbände den BVW:
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- der Bundesverband Deutscher Wirtschaftsberater
- der Deutsche Verband Wirtschaftsberatender Berufe (VWB)
- der Verband Beratender Betriebs- und Volkswirte, Wirtschaftsberater und Sachverständiger e. V.
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| In der Folgezeit traten zwei weitere Vereinigungen dem neuen BVW bei: |
- die Vereinigung Beratender Betriebs- und Volkswirte
- die Gemeinschaft Freier Unternehmensberater
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| Einer dieser Gründerverbände, der VWB, dessen Richtlinien und berufspolitische Vorgaben
den BVW damals stark prägten, soll hier einmal retrospektiv beleuchtet und in seiner Gestaltungskraft gewürdigt werden. |
Der VWB |
| Bei der Gründung des VWB im Jahre 1955 in Berlin war die Zielsetzung ausgerichtet auf eine Organschaft
der freiberuflich, wirtschaftsberatend Tätigen, zur Förderung der Berufsarbeit sowie der Interessenvertretung
berechtigter Anliegen der Freiberufler. In der Folgezeit wurde der VWB mehr und mehr zum Verband für Fragen der koordinierenden Berufsausübung der
wirtschaftsberatend Tätigen. Ziel des VWB: Entwicklung zum umfassenden Berufsverband der Wirtschaftsberatenden Berufe. |
Abstimmung mit der Politik |
| Nach einer Zeit der inneren Zielabstimmung und Reorganisation trat der Verband ab 1969
mit einer klaren Konzeption als Berufsverband in die Öffentlichkeit. In relativ kurzer Zeit
wurden Grundlagen geschaffen, die dem Verband zum Erfolg verhalfen. Konsequent wurde der Verbandsstandpunkt
den zuständigen Ressorts des Wirtschafts- und Finanzministeriums vorgetragen und fand Zustimmung bezüglich der Auffassungen
zum Berufsstand. |
Gesetzgebungsinitiativen |
| Verständnis fand man auch für die Verbandsanliegen zur Klärung von steuerlichen Fragen,
Fragen des Rechtsberatungsmissbrauchs und ähnlicher, damals drängenden, aktuellen politischer Fragen. |
Grundlagen der Berufsordnung |
| Mit dem Verband wurden seit 1970 Meilensteine gesetzt. Die Satzung schuf die Grundlage des Berufsverbandes mit der
Berufsbezeichnung "Wirtschaftsberater VWB". Schon ein Jahr später, zum Verbandstag 1971, wurde die neue "Berufs- und Gebühren-(Honorar)-Ordnung" (BeGO)
herausgegeben. Zu diesem Zeitpunkt durfte der VWB für sich und seine Mitglieder in Anspruch nehmen, dem Wirtschaftsberatungswesen Deutschlands
eine klare Konzeption im Sinne echter Berufsleistung zum Schutze der Wirtschaft gegeben zu haben. |
Signalfunktion |
| Damit waren die Grundlagen geschaffen zu einer weiterführenden Verbandsarbeit für den Berufsstand der Wirtschaftsberater VWB.
Der Verband trat nun in eine Phase der Entwicklung ein, in der ihm aufgrund freiwilligen Zusammenschlusses kammerähnliche Funktionen
zuwuchsen, ohne jedoch in die Gefahr einer berufsständischen Isolierung zu kommen. Diese große Aufgabe der koordinierenden Zusammenarbeit zwischen
den unterschiedlichen wirtschaftsberatenden Gruppierungen wurde mit Engagament und Zielsicherheit wahrgenommen. Die Arbeit des Verbandes schuf Vertrauen zum
Berufsstand des Wirtschaftsberaters VWB im Bereich der gesamten Volkswirtschaft. |
Qualifizierung im Beratungswesen |
| Die Konzeption des Verbandes ermöglichte die Führung von Verzeichnissen in der Form der Berufsrolle und
führte in logischer Folge zur Errichtung einer Fachinstanz, dem VWB-Senat für Berufsfragen
(Sach- und Fachprüfung, Berufsfachbildung und Gutachten). Das Kernproblem der Anerkennung des Berufsstandes Wirtschaftsberater
VWB war damit im Ansatz konstruktiv gelöst. Mit Tatsachen und angewandten Fakten stellte sich der VWB als Berufsverband und Berufsinstitution der
Öffentlichkeit und fand positive Resonanz und Zustimmung. Der Mitgliederausweis des VWB in Verbindung mit der Berufsrolle und der Öffentlichkeitsarbeit erhielten bald
den Charakter einer "Lizenz der Wirtschaftsberater VWB". |
Von gestern bis heute |
Diese ersten Auszüge aus den Wurzeln des BVW reichen bis heute in
unseren Verbandsalltag. Über viele Jahre hinweg haben berufspolitisch erfahrene Vorstandsmitglieder das Bild des Berufsstandes
geprägt und sind nicht müde geworden, Politik und Wirtschaft immer wieder auf die Bedeutung des Beratungswesens in Deutschland hinzuweisen. Viele dieser Berufspolitiker sind seit Jahrzehnten als aktive BVW-Berater
mit einem großen Mandantenkreis im Verband tätig und stehen als Beispiel für Kontinuität in der Entwicklung des BVW.
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